Zum Neuen Jahr 2022

  1.  Lesung: Num 6,22- 27   –  Segen heißt, Gottes Heil und Liebe zu empfangen. Der                    Herr legt seinen Namen auf die Menschen und segnet sie.   
  2. Lesung: Gal 4,4-7 –  Wann ist eine Zeit erfüllt, woran erkennt man diese Fülle? Gott sendet seinen Sohn in diese Welt Durch seine Gegenwart erfüllt er unsere Zeit.
  3.  Evangelium: Lk 2, 16-21 – Maria und Josef bringen ihr Kind zum Tempel. Sie stellen es unter Gottes Segen. Das Kind bekommt seinen Namen: Jesus. 

Die Mitte der Nacht ist der Beginn des neuen Tages. Nicht immer erwarten wir den Tag wie in dieser Nacht mit einem Prosit Neujahr, das soviel bedeutet wie – es möge gelingen. 

Mein erster Wunsch zum Neuen Jahr: den Worten vom Frieden mögen Taten folgen, die zum Frieden führen. Dazu füge ich ein Gebet an, das aus dem Geist des hl. Franziskus entstanden ist: „Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens.“ 

Wir haben die Tür zum Neuen Jahr durchschritten – mit einem Blick voraus, mit einem Blick des Vertrauens und  der Hoffnung auf das, was kommt.  Vertrauen und Hoffnung haben einen Namen, nämlich Jesus. 

„Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus.“ Ein Name wie eine Tür, wie ein Fenster in eine andere Welt. Der Name bedeutet für uns: Gott wird retten! Diesem Gott mit dem menschlichen Gesicht dürfen wir vertrauen, auf ihn dürfen wir unsere Hoffnung setzen, denn in keinem anderen Namen ist Heil. 

Mein zweiter Wunsch zum Neuen Jahr ist, dass wir in seinem Namen, in seinem Auftrag in die Zukunft gehen. In die Zukunft als seine Boten und Zeugen, als Boten seiner Verheißung, dass Gott retten wird,  und als Zeugen seines Friedens. 

Am Tor zum Neuen Jahr empfängt uns Maria. Durch ihr JA zur Botschaft des Engels ist Gott Mensch geworden. Durch sie hat Gott ein menschliches Gesicht , das Gesicht eines Kindes  bekommen. Maria wusste sicher nicht, worauf sie sich da eingelassen hatte – sie wusste nur auf wen sie sich da eingelassen hatte, als sie sagte: „Mir geschehe nach deinem Wort.“ 

Mein dritter Wunsch zum Neuen Jahr, dass wir im Herzen bewahren, wozu wir gerufen und berufen sind, und wie wir unsere Antwort geben können als Christen in der Welt von heute. 

Möge nicht nur an Maria, sondern an uns alle sich erfüllen: Groß sein lässt meine Seele den Herrn, denn er ist mein Retter. Groß sein lässt meine Seele den Herrn, denn er ist mein Heil. 

Seien wir gewiss: 

Die Tür zum Neuen Jahr steht uns allen weit offen. 

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