Sich immer besser auf Gottes Liebe einzulassen …

Wir kennen alle das „Happy End“ im Kino, den dramatischen Schlussakkord in einer Oper, oder auch die spannende Auflösung im Kriminalroman. Ähnlich ist es auch im heutigen Evangelium (Mt 13,44-52)

Sieben Gleichnisreden hat Jesus gehalten – heute werden davon drei hervorgehoben , die die Wichtigkeit des Himmelreiches für uns Menschen und unseren Glauben herausstellen wollen. 

Das Gleichnis vom Schatz im Acker 
Ein Mann kaufte aus Freude über den Schatz den Acker – er legt alles an den Tag, um ihn zu besitzen.
Das heißt für uns: Wer die Gegenwart Gottes in seinem Leben durch den Glauben wahrnimmt, kann darüber nicht schweigen, denn Gott hat sich in Jesus Christus als Schatz geoffenbart. Daher dürfen und müssen wir froh und dankbar sein, ihn gefunden zu haben,  und im Glauben an ihn leben zu dürfen. Die Frage: Sind wir auf diese Weise Zeugen Gottes für unsere Mitmenschen? 

Das Gleichnis von der wertvollen Perle 
Ein Kaufmann verkauft alles, was er besitzt, um die wertvolle Perle zu erwerben. 
Das heißt für uns: Wer Gott gefunden hat, der entscheidet sich für ihn, ganz und gar. Aus dem Glauben heraus sind wir aufgefordert für das uns zu entscheiden, was einen bleibenden Wert hat. Teresa von Avila, eine Heilige, die ich besonders verehre, sagt dazu: „ Das, was genügt, ist Gott allein.“ 

Das Gleichnis vom Netz der Verantwortung 
Wir Menschen sind gerufen, auf das Wort Gottes eine Antwort zu geben – eine Antwort, die im Glauben an Gott, in der Hoffnung auf ihn und in der Liebe  zu ihm und unseren Mitmenschen vernehmbar ist. 

Der hl. Franz Xaver drückt das so aus: Sich immer besser auf Gottes Liebe  einzulassen und aus ihr zu leben. 

Im diesen Glauben und dieser Liebe zu Gott und den Mitmenschen verbunden 

                                                                             Ihr, Euer Diakon OSR Alfred Gratzl