Der Herr, der weiß, was wir zum Leben brauchen, er sei mit euch!

Durch die Coronazeit  ist ein Schulschlussgottesdienst in der Pfarrkirche heuer nicht angebracht, leider,  so bedaure ich. Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen und mich dazu einschalten. 
Daher heute mein Gruß: „Der Herr, der weiß, was wir zum Leben brauchen, er sei mit euch!“ 

Geschafft, endlich Ferien, gerade auch in unserer unsicheren Zeit – keine Schule mehr, keine Aufgaben, kein Lernstress – und auch für euch, liebe Erwachsene kommt jetzt die Urlaubszeit – die macht uns frei und offen für das Neue und Schöne, das auf uns zukommt. Allerdings wissen wir nicht, was diese Ferienzeit bringen wird, aber wir vertrauen darauf, dass diese Zeit eine gute Zeit wird für uns, denn Gott ist an unserer Seite – er will unser Glück. 

Als Kyrierufe empfehle ich euch:
+ Herr Jesus Christus, du bist von Ort zu Ort gezogen, hast Kranke geheilt und den Menschen die Frohe Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden. Herr, erbarme dich. 
+ Herr Jesus Christus, um dich haben sich viele Menschen versammelt und dich mit ihren Wünschen und Anliegen bedrängt. Christus, erbarme dich. 
+ Herr, Jesus Christus, immer hast du dich in die Stille, in die Einsamkeit zurückgezogen und gebetet. Herr, erbarme dich. 

Zum Evangelium hätte ich beim Gottesdienst genommen: MK 6, 30-32,  und dazu hätte ich gesagt: 
„Herr, mein Gott, wie schön ist das Leben! Wie gut wäre es, wenn wir in der kommenden Zeit sagen könnten, still in unserem Herzen, wie es in einem wunderbaren Lied heißt: Froh zu sein, bedarf es wenig und wer froh ist, ist ein König.

Daher gilt meine Einladung in der kommenden Ferienzeit, all das zu suchen und zu tun, was uns Freude bereitet. Zeit zu haben für uns selbst und für andere, uns Zeit zu nehmen zum Innehalten und Staunen und dabei Gottes Nähe zu spüren. 
Herr, mein Gott, wie schön ist das Leben!